Kategorie: Arbeitsleben

  • Fünf Dinge, die man – ganz nebenbei – im Buchhandel lernt

    Ein Foto aus guten alten Zeiten 😉

    Buchhändlerin! Der wohl schönste Beruf der Welt hat mich ein paar Jahre meines Lebens begleitet. Mit allem, was dazugehört.

    Nun hat jeder Außenstehende sicherlich ganz bestimmte Vorstellungen von unserem beruflichen Alltag: Kunden beraten, Titel recherchieren und bestellen, kassieren, in die neuesten Bestseller und Geheimtipps reinschmökern 😉 Mehr oder weniger richtig. Doch das ist natürlich noch längst nicht alles. In eine Jobbeschreibung gehörte so manche Fähigkeit, die man nicht unmittelbar mit diesem Beruf in Verbindung bringen würde … Kleine Auswahl gefällig?


    »Soll es ein Geschenk werden?«

    Kurz vor Weihnachten an der Kasse: Vielleicht kennen Sie diesen Blick, mit dem man Ihnen leise flehend zu signalisieren versucht, man möge doch noch darauf verzichten, sich gleich alle zwanzig Präsente in verschiedene ausgewählte Papiere einschlagen zu lassen? Mittlerweile vollführt die Schlange vor der Theke bereits unzählige Windungen im Raum…

    Wenn man eines spätestens im berühmt-berüchtigten Weihnachtsgeschäft lernt, dann ist es: Einpacken, aber fix! Und trotzdem akkurat. Egal was. Bücher sind meistens klein, handlich, easy peasy. Aber ein XXL-Kalender? Ein Globus? Oder die Gugelhupfform, passend zum Backbuch? Wie sehr hadert man in diesen Momenten mit der immer größer werdenden Palette an Zusatzsortimenten im Buchhandel.

    Wenn dann endlich alles vorbei ist, steht man daheim vor dem eigenen Geschenkeberg. Und verflucht sein Mitleid mit der Verkäuferin, das einen dazu verleitet hat, die Sachen im Laden NICHT einpacken zu lassen …

    Multitasking im Großraumbüro

    Der gemeine Buchhändler steht leicht verträumt am Info-PC und wartet gelangweilt nur darauf, dass ihn endlich ein Kunde anspricht? Weit gefehlt. Wahrscheinlich versucht er sich gerade auf eine Umsatzanalyse des letzten Monats zu konzentrieren. Oder plant den Einkauf für seine Abteilung, ein Schaufenster oder die nächste Lesung. Er ruft Kunden an und schreibt E-Mails an Verlage. Oder bastelt an einer neuen Rezension für den Buchhandlungs-Blog …

    Anders als in einem klassischen Bürojob stören ihn in seinem Großraumbüro jedoch nicht nur die eigenen Kollegen. Sondern vor allem die Kunden, mit komplizierten Anfragen, Entscheidungsschwierigkeiten oder auch mal ganzen Lebensgeschichten.

    Wenn man hier etwas schaffen will, braucht es starke Nerven. Und man muss blitzschnell umschalten können. Bloß nicht den Faden verlieren. Sonst kann man mit den Zahlen gleich wieder von vorne beginnen. Nein, vertrauen Sie mir: Der Buchhändler ist IMMER beschäftigt …

    Tetris für Fortgeschrittene

    Soooo viele Bücher … aber so wenig Platz. Ja, das Problem kennt nicht nur der private Sammler von seinen heimischen Regalen. Bestellt ist grundsätzlich lieber zu viel Ware als zu wenig. Und die muss irgendwo untergebracht werden. Das darf dann natürlich nicht aussehen, als hätte jemand einfach den Mount Everest aufgeschüttet. Ästhetik spielt in der Verkaufspsychologie ja bekanntlich eine entscheidende Rolle.   

    Es kommt aber nicht nur darauf an, möglichst hübsche Gesamtkunstwerke auf den Tischen zu stapeln. Die nächste Herausforderung: Im Regal die passenden Lücken schaffen, denn von jedem Titel muss mindestens (!) ein Exemplar da rein … Da hilft oft nur gezielt umsortieren, unter Berücksichtigung aller möglichen (und unmöglichen) Präsentationsflächen im gesamten Haus. Ein echter Buchhändler denkt also multidimensional.

    Bei uns daheim gibt es vor jeder Reise diesen einen Running Gag, wenn mal wieder jemand ratlos vor dem – angeblich – viel zu kleinen Kofferraum steht. »Lassen Sie mich durch«, sage ich dann immer zu meinem Mann. »Ich mach‘ das schon. Ich bin schließlich Buchhändlerin …«

    Viele Bücher wiegen schwer …

    Es gibt da diesen Spruch: Buchhändler*in sei »der intellektuellste unter den Ausbildungsberufen.«« Nach zwei Jahren Dienst in einem dreistöckigen Warentempel finde ich diese Aussage ziemlich putzig. So manch einer denkt ja, der Buchhändler führe vor allem tiefsinnige Gespräche über kontroverse Titel und ließe hier und da mal zärtlich die Hand über einen Buchrücken fahren. Nicht, dass das komplett falsch wäre … Doch abseits davon kann es vor allem ein Knochenjob sein.

    Wer bereits morgens im Keller hunderte von Kisten für das gesamte Haus zu sichten und verteilen hat, bekommt eine Ahnung, wovon ich rede. Bücherstapel können ganz schön schwer sein … Und Tische, die voll damit sind, auch … Der Bizeps muss also stimmen…

    In halbwegs großen Häusern könnte man zudem mit Kilometergeld zum Millionär werden. Tagtäglich begleitet man die verunsicherten Kunden bis in die entlegensten Winkel, um ihnen, zuvorkommend wie man ist, die langwierige Suche nach dem Buch zu erleichtern. Nimmt man zu all dem noch den Faktor »Geschwindigkeit« hinzu, merkt man schnell: Dieser Beruf ist nix für Weicheier …

    Expertenmine bei völliger Ahnungslosigkeit

    Jetzt muss manch ein Kunde ganz stark sein: Nein, ein Buchhändler hat NICHT jedes Buch aus der Abteilung gelesen. Wann auch? Da davon aber so häufig mit größter Selbstverständlichkeit ausgegangen wird, ist man gelegentlich versucht, dem einfach nicht mehr zu widersprechen. Der Frage »Haben Sie das gelesen?« schließt sich in der Regel nahtlos ein »Ist das gut?« an (ohne, dass man die Antwort auf die erste Frage abgewartet hätte). Und der erfahrene Händler nickt weise – obwohl er bislang höchstens mal den Klappentext gelesen hat.

    Im Idealfall hat er natürlich eine positive Rezension gelesen, gute Rückmeldung von Kollegen oder anderen Kunden dazu erhalten oder kennt andere Bücher vom Autor oder aus der Reihe des Verlages. Ansonsten ist es eben einfach »eins der besten Bücher, die man in letzter Zeit gelesen hat« (Belletristik), »hat einen die Nacht wachgehalten« (Thriller), »enthält genau die Infos, die man wirklich braucht« (Ratgeber). Etc. etc.

    Man darf sich wohl vor Augen halten: Auch wenn man es selbst gelesen oder genutzt und für gut befunden hätte, bedeutet das noch lange nicht, dass der Kunde das hinterher genauso sehen würde …. Ausgenommen natürlich die Stammkunden, deren Vorlieben man irgendwann ungefähr einschätzen kann. Die ganze Wahrheit ist: Manchmal braucht es in diesem Beruf eben einfach Mut zur Lücke und ein gutes Gespür dafür, was das Gegenüber sucht bzw. hören möchte. Für mich eine der größten Herausforderungen in diesem Job.


    Zu guter Letzt …

    Eine Bitte noch zum Schluss: Man möge meinen Text an vielen Stellen mit einem Augenzwinkern deuten. Humor ist in diesem Beruf nämlich immer gefragt. Und eine gute Portion Entspanntheit. 😊

  • Warum das Lektorat immer eine gute Idee ist

    Meistens berichte ich im Textatelier über positive Erfahrungen mit Literatur. Neulich allerdings hat mich ein Roman aus meinem Lesestapel wirklich zur Verzweiflung getrieben. Gar nicht mal so sehr aus stilistischen Gründen, sondern auf inhaltlicher Ebene. Ein guter Moment, um über den Wert und Nutzen eines aufmerksamen Lektorats zu sprechen.

    Was genau umfasst das Lektorat eigentlich?

    Lektorat ist viel mehr als nur das Ausmerzen von Schreibfehlern. Das Lektorat verbessert, wo nötig, den Stil. Hier kümmert man sich darüber hinaus auch um die Inhalte: Klingt alles logisch und nachvollziehbar? Ist der Text, so wie er ist, gut aufgebaut? Passt alles von Anfang bis Ende zusammen und ergibt ein stimmiges Bild? Sind die Fakten korrekt und die Handlung plausibel?

    Nicht immer fällt dem Verfasser auf, dass ein Charakter vor wenigen Seiten noch einen Rock und keine Hose getragen hat. Oder, dass er in einem Moment mit voller Wucht gegen das Schienbein getreten wird und wenig später einen verstauchten Knöchel zu beklagen hat…

    Von kleinen Ungereimtheiten und großen Logiklöchern

    Im Lektorat braucht es also mehr als nur ein Auge für Rechtschreibfehler. Man benötigt gewissermaßen einen sechsten Sinn für Unstimmigkeiten. Wenn dann bereits am Folgetag mit einer „zermalmten“ und durchlöcherten Schulter schwere Kisten geschleppt werden, sollte das angemerkt und korrigiert werden. Wenn nach wenigen Tagen eine Blitzschwangerschaft im Raum steht oder der Person, die man für tot gehalten hat, erst „Ein [sic!] Tag später“ die unmittelbar auf der Zunge liegenden Fragen gestellt werden, dann sollte ein guter Lektor hellhörig werden.

    Der Lesererwartung gerecht werden

    Ein Buch, das sich nicht für ein Genre entscheiden kann, ist anstrengend zu lesen und bringt Verwirrung mit sich. Das Gleiche gilt, wenn Handlungsfäden nur halbherzig zum Ende gebracht werden oder die Charaktere widersprüchlich agieren. Vieles kann da natürlich mit künstlerischer Freiheit erklärt werden, man riskiert aber auch jede Menge Verärgerung beim ratlosen Leser.

    Wenn dann noch Titel, Cover und der Klappentext bestimmte Erwartungen wecken und der vermeintlich romantische Liebesroman plötzlich noch zwischen harter Action, Esoterik, Drogen, Mord, Psychopathen, Terror und zerstörten Existenzen irrlichtert, dann ist das zumindest irritierend.

    Lektoren als Allrounder

    Innerhalb der Verlage sind Lektoren daher heutzutage oft für den gesamten Prozess rund ums Buch mit verantwortlich. Von der Programmplanung, dem Begleiten des Autors während der Schreibphase bis hin zu Dingen wie Klappentext und Covergestaltung sorgen sie mit für ein stimmiges und begeisterndes Leseerlebnis und ein Buch, das gezielt sein Publikum findet.

    Es lohnt sich also, einen Lektoren zu Rate zu ziehen, der den Überblick nicht verliert. Er oder sie begleiten das Buchprojekt von Anfang bis Ende mit ihrer Expertise und betrachten es dabei auch durch die Brille des zukünftigen Lesers.

    Denn: 4 Augen sehen mehr…

  • Mein Jahresrückblick: Das war 2021!

    Ein wenig einfallslos ist die Überschrift heute schon – der Schlafmangel lässt grüßen. 😉

    2021 war, trotz der immer noch wütenden Pandemie, ein Knallerjahr. Es gab nur, zu meinem großen Bedauern, keine Knaller am Ende. 😉

    Die Architexterin ganz privat

    Dieses Jahr stand vieles im Zeichen der Familie. Schließlich gab es bei uns noch einmal Zuwachs im Herbst. Ein echtes Goldstück. 😊 Währenddessen hat die Große ihre Einschulung gefeiert.

    Tief bewegt hat mich in diesem Jahr die Flutkatastrophe an der Ahr. Ahrweiler war lange mein Lebensmittelpunkt, ich bin dort zur Schule gegangen, habe einen großen Teil meiner Freizeit in der Stadt verbracht. Leider hatte ich aufgrund der Umstände noch nicht die Gelegenheit, vor Ort zu helfen. Ich hoffe, das lässt sich nachholen.   

    Aus dem Arbeitsleben

    Im Frühjahr bin ich auf die Architexterin.de- Domain umgestiegen. Und habe mir mit WordPress eine eigene Seite zusammengebastelt. Ganz zufrieden bin ich noch nicht mit allem, aber mal schauen, was das neue Jahr in dieser Hinsicht alles bringt …

    Unser loses Spezialisten-Netzwerk hat sich im Sommer entschieden, einen gemeinsamen Auftritt zu wagen: Die Idee zu „Handwerk & Co.“ war geboren! Handwerksbetriebe sind bei uns genau richtig, wenn sie Unterstützung im Marketingbereich benötigen. Mit gebündelten Kräften können wir ein großes Leistungsspektrum anbieten: Von der neuen Webseite über Social Media bis hin zur Eventorganisation. Unsere gemeinsame Webseite ist noch in der Mache, soll aber im Laufe des Jahres vorzeigbar werden.

    Das Team von Handwerk & Co. wartet auf eure Aufträge!

    Neues von der Projektfront

    Tatsächlich ging es hier 2021 etwas ruhiger zu. Für das kommende Jahr winkt allerdings bereits das eine oder andere Webseitenprojekt am Horizont. Für die neue – und in der Karlsruher Umgebung einzigartige – Betontankstelle von erhardt Garten- und Landschaftsbau durften wir im Frühjahr einen Webauftritt gestalten, der sich definitiv wieder sehen lassen kann.

    Betontankstelle: Da rühr‘ ich nix an! 😉

    Back to the roots

    Als gelernte Buchhändlerin befasse ich mich natürlich auch in meinem Job als Texterin gerne mit dem Medium Buch. Daher freut es mich ganz besonders, dass ich seit letztem Sommer leserfreundliche SEO-Texte für die Medialike-Agentur schreiben darf. In die Materie rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung möchte ich im kommenden Jahr noch tiefer einsteigen.

    Ein besonderes Bonbon für zwischendurch auf meinem Schreibtisch sind immer wieder die Korrekturaufträge vom Mixtvision-Verlag, der ganz besonders schöne und originelle Kinderbücher auf den Markt bringt.

    Violet und Bones, Sophie Cleverly
    Erscheint im März!

    Das neue Jahr startet bereits mit jeder Menge Herausforderungen, beruflich wie auch privat. Ich bin jetzt schon wieder mittendrin. 😊 In diesem Sinne: Ein glückliches und gesundes Jahr 2022 an alle Mitleser, Mitleser:innen und Mitlesenden …

  • Handwerk & Co. I’m in!

    Handwerk & Co. Das Gewerk für Dein Marketing.
    Von links nach rechts: Alexander Hammer, Sabrina Selzer, Gloria Schmid und Petra Jörger

    Zusammen ist man weniger alleine …

    Unser buntes Netzwerk aus insgesamt vier freiberuflichen Spezialisten besteht bereits länger. Und hat sich bei diversen Aufträgen bewährt. Nun wagen wir den nächsten Schritt: Unter dem Label »Handwerk & Co. Das Gewerk für Dein Marketing« kooperieren wir noch enger und möchten explizit Marketingmaßnahmen für Handwerksbetriebe anbieten.

    Die Idee hinter Handwerk & Co.

    Bilder, Grafik, Text, Web, technische Umsetzung, Organisation … Marketing hat viele Seiten und eine Person kann unmöglich alles alleine stemmen. Das hat dazu geführt, dass wir schon früher diverse Aufträge in wechselnder Konstellation zusammen angegangen sind. Warum das also nicht auch nach Außen hin kommunizieren, über ein gemeinsames Label und eigenes Logo?

    Grundsätzlich verfolgen wir auch weiterhin unsere individuellen Projekte und arbeiten unabhängig, doch fürs Handwerk machen wir uns gemeinsam stark! Buchen kann man jeden von uns, sowohl für Einzelaufträge als auch im Team bei größeren Geschichten. Agenturschnösel, die mit Marketingsprech um sich werfen, gibt’s bei uns nicht. Wir zwingen auch keine teuren Paketlösungen auf. Jeder bekommt bei uns nur das, was er bestellt hat und was er braucht.

    Logodesign: Petra Jörger

    Wir verstehen unser Handwerk

    Unsere Bandbreite wächst mit der engeren Zusammenarbeit. Und gerade im Handwerk sind zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Das verlangt nach kreativen Lösungen, die nicht von der Stange kommen.

    • Fachkräftemangel ist weit verbreitet und Azubis sind schwer zu bekommen. Wir zeigen die ganze Vielfalt, die sich hinter den Berufsbildern verbirgt, entfachen Begeisterung beim Nachwuchs und geben die richtigen Werkzeuge an die Hand, damit Arbeitgeber ihre Attraktivität nach Außen tragen können.
    • Selbst wenn bei vielen Betrieben die Auftragsbücher überquellen: Nischenthemen können perfekt genutzt werden, um sich von der Konkurrenz abzuheben und auch für die Zukunft bestens gerüstet zu sein. Sich als Spezialist profilieren zu können lohnt sich in aller Regel.
    • Irgendwas ist immer! Auch wenn der Betrieb keine drei Social-Media-Kanäle oder wöchentliche Newsletter braucht: Als Marketing-Gewerk sind wir bei jeder Aufgabe zur Stelle. Logo oder Visitenkarte? Professionelle Fotos? Stellenanzeigen mit Pep? Wir legen uns auch für kleinere Aufträge richtig ins Zeug!

    We are werking for you …

    Zum Abschluss darf eine kurze Vorstellungsrunde nicht fehlen. Damit ihr wisst, mit wem ihr es bei Handwerk & Co. zu tun habt!

    Alexander Hammer (Hammer Photographie)

    Unser Vollprofi für: Fotos – Videos – Webanalyse

    • Setzt alles und jeden mindestens so schön in Szene wie uns oben und sorgt stets für entspannte Shooting-Atmosphäre.
    • Legendär: Sein Auge für besondere Details und die richtige Perspektive.
    • Jongliert gekonnt mit IT & Technik und weiß, wie man die nützlichsten Analysetools händelt.

    Sabrina Selzer (Die Architexterin)

    Fachfrau für: Texte – PR – Übersetzung

    • Findet garantiert die Worte, die gerade fehlen und bringt den Kern der Sache auf den Punkt.
    • Keine Scheu, sich notfalls mit der Detailrecherche anzulegen.
    • Fühlt sich auch in anderen Sprachen zuhause.

    Gloria Schmid (Marketingbüro Karlsruhe)

    Die ultimative Geheimwaffe für: Ideen – Aktionen – Projekte

    • Kennt keinen Tunnelblick und denkt in völlig neue Richtungen.
    • Organisationstalent, das Aktionen und Events allzeit von A-Z im Griff hat.
    • Erfahrene Marketing-Allrounderin mit dem Blick fürs große Ganze.

    Petra Jörger (saftigesGrün)

    Allererste Wahl für: Grafik – Web – Social Media

    • Erstellt von vorne bis hinten durchdachte Webseiten, die in puncto Design UND Funktionalität überzeugen.
    • Unser Kreativposten: Originelle Logoideen, wirkungsvolle Social-Media-Kampagnen und vieles mehr
    • Perfektionistin bis zum letzten Schliff: Gibt niemals auf, bis alles so ist, wie es sein soll.

    Allzeit bereit für eure Aufträge! Wendet euch gerne direkt an mich oder meine Kolleg:innen, wenn’s was bei euch zu tun gibt.

  • Ganz neue Seiten …

    Die Architexterin macht’s jetzt weitestgehend selber. Und wechselt von WordPress.com zu einer eigenen, mit WordPress erstellten Seite. Die DSGVO hat da einen gewissen Anschub geleistet …

    Ab sofort findet man mich jedenfalls hier, unter meiner neuen Adresse:

    architexterin.de

    Noch funktioniert nicht alles perfekt und am Layout lässt sich ebenfalls noch feilen. Aber der Grundstein ist gelegt und ich bin ziemlich erleichtert, dass der Umstieg doch halbwegs reibungslos funktioniert hat.

    Ein herzliches Willkommen und viel Spaß weiterhin beim Stöbern!

    Eure Architexterin

  • Unerwartet erfolgreich – Rückblick auf 2020

    F*ck 2020! Da stimmen wohl einige voller Inbrunst mit ein. Auch der noch recht frischen Selbstständigkeit hätte das vergangene Jahr einen empfindlichen Dämpfer verpassen können. Doch glücklicherweise: Bei all den Felsbrocken auf dem schmalen Pfad (3,5 Monate ohne Kinderbetreuung) konnte ich nicht über einen Mangel an Aufträgen klagen. Man darf nur hinterher keine grauen Haare zählen. 😉

    Immer unverzichtbarer: Der ansprechende Onlineauftritt

    Dieses Jahr war sicherlich ein guter Zeitpunkt, um sich Gedanken über die eigene Webpräsenz zu machen. Entsprechend durften wir in Teamarbeit einiges auf den Weg bringen, beispielsweise die umfangreiche Webseite von erhardt Garten- und Landschaftsbau aus Karlsruhe. Auch das Thema Elektromobilität ist stark im Kommen und wurde von Petra Jörger und mir für Martin Stengel Elektrotechnik in Form einer Landingpage aufbereitet. »Verdefaktur« lautet unterdessen der klangvolle Name eines Geschäftsbereichs zur Privatgartengestaltung, dessen Seite noch auf Fertigstellung wartet. Die Namensfindung? Sache der Architexterin. 😊 Und, last but not least: Auch hier auf meiner eigenen Seite hat sich in diesem Jahr viel getan.

    Die kunterbunte Social Media -Welt

    Facebook kennt jeder – wie man den Feed strategisch sinnvoll und mit gutem Content füttert, braucht allerdings etwas Knowhow. Dieses Jahr hat sich unser kleines Marketing-Team wirklich gefunden und viel Gelegenheit gehabt, sich auszuprobieren und die eigenen Kenntnisse zu erweitern. Wir durften zahlreiche spannende Kampagnen für Facebook und Instagram planen und umsetzen. Und mal ehrlich: Wer macht das nicht gerne für einen Kunden, der voller Tatendrang steckt und keine Angst hat, Neues auszuprobieren. Ich selbst hatte dann auch Bock auf ein eigenes Insta-Profil (@die_architexterin), das ich nach ein paar Lektionen in Sachen Adobe Spark mit größtem Vergnügen hege und pflege.

    Lernen 2.0 – neue Wege in der Ausbildung

    Mein Lieblingsprojekt im vergangenen Jahr waren eindeutig die Praxismodule für Azubis, für die ich in Zusammenarbeit mit Petra Jörger nicht nur fleißig getextet habe, sondern auch jede Menge inhaltliche Ideen beitragen konnte. Ziel war es, den Galabau-Azubis Aufgaben als Ergänzung ihrer praktischen Ausbildung zur Verfügung zu stellen, die dank einer entsprechenden Plattform auch digital und mobil gelöst und eingereicht werden können. Der vorhandene Aufgabenbestand wurde erweitert, textlich ansprechend und barrierefrei gestaltet, didaktisch und inhaltlich überarbeitet und mit Erklärungen, Ergänzungen und Anleitungen angereichert. Weitere Einblicke zu diesem besonderen Projekt gibt es hier.

    Wer rastet, der rostet …

    Fortbildung muss immer sein, und so habe ich trotz Pandemie im Sommer ein Seminar zum Thema »Überzeugende Pressemitteilungen« besuchen können, für das sich der Weg definitiv gelohnt hat. Ganz typisch für 2020 stand außerdem mein allererstes Webinar an, das uns in die Geheimnisse des Amazon SEO einführte.

    Wie geht es also weiter im neuen Jahr? Einige neue Kundenprojekte zeichnen sich bereits am Horizont ab. Beschäftigen wird mich in den kommenden Wochen vor allem der Relaunch meiner Webseite, die bald über eine .de-Domain laufen soll und aufgrund der DSGVO-Bestimmungen künftig in Deutschland gehostet wird. Hier erwartet mich noch so manch technische Herausforderung.

    Also: 2021 wird bestimmt nicht langweilig – aber hoffentlich ein bisschen entspannter! Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr!

  • Ein Jahr Architexterin oder: Man wächst mit seinen Aufgaben

    Jahreswechsel sind immer eine gute Gelegenheit, um innezuhalten, das Erreichte und Erlebte Revue passieren zu lassen, Schlüsse zu ziehen und mit frischen Ideen und Zielen ins neue Jahr zu starten.

    In diesem Jahr galt das für mich nicht nur im Privaten sondern auch im Beruflichen: Ende Januar feiert die Architexterin einjähriges Bestehen.

    Und was war das für ein herausforderndes Jahr!


    Viel gelernt habe ich dabei, ungeahnt viel. Als angehende Selbstständige sieht man sich mit einem Berg von Vorschriften, Anträgen, Gesetzen etc. konfrontiert. Was muss alles beachtet werden? Was braucht man? Was darf man und was nicht? Finanzamt, Steuern, Versicherungen, eigene Buchhaltung …

    Der Aufbau und Unterhalt der Webseite erschafft einen ganz eigenen Kosmos an Arbeit und Vorschriften, der nicht zu unterschätzen ist (Stichwort DSGVO). Marketing ist natürlich entscheidend, Logo, Geschäftspapier, Visitenkarten, Werbemittel, Fotos und Bilder, die eigene Zielausrichtung finden, wie kann man potentielle Kunden ansprechen …

    Neben all diesen Dingen, die für mich in weiten Teilen Neuland bedeuteten, war mir auch die Weiterbildung wichtig. So nahm ich an einem Kurs der VHS Karlsruhe teil, der mich fit gemacht hat im Umgang mit dem Layoutprogramm InDesign. Für die Erstellung und Bearbeitung von Geschäftsunterlagen kann ich dieses Programm nur wärmstens empfehlen!

    Zum Thema SEO habe ich eine Fortbildung der Netzstrategen in Karlsruhe besucht, die wertvolle Erkenntnisse geliefert hat.

    Ein Highlight in jeglicher Hinsicht war ohne Frage mein Ausflug zur Buchmesse in Frankfurt.

    Mit den ersten Anfragen kamen dann gleich die nächsten Herausforderungen: Preise kalkulieren, Zeit und Aufwand abschätzen, Urheberrechtsfragen … Wie schreibe ich ein Angebot? Was gehört in eine Rechnung? Nur zwei von bestimmt hundert Fragen, die beantwortet werden wollten.

    Zum Glück gibt es Menschen, die einem weiterhelfen und einen aufbauen, wenn man zwischendurch rat- und mutlos wird. Sehr dankbar bin ich meinem Mann und diversen Freunden, die Tipps und Ratschläge en masse parat hatten und mich in vielerlei Hinsicht im ersten Jahr unterstützten.

    Ein ganz besonderer Dank geht an Petra Jörger, die nicht nur für mein Logo und meine Visitenkarten verantwortlich ist, sondern sich auch immer wieder Zeit für zahllose hilfreiche Hinweise an den »Noob« genommen hat. Auch für erste Aufträge hat sie mich mit ins Boot geholt und dabei die Dinge so unkompliziert wie möglich gestaltet.

    Ein herzliches Dankeschön für dein großes Vertrauen und auf eine gute weitere Zusammenarbeit im neuen Jahr!

    Neben kleineren Korrekturarbeiten standen in diesem Jahr zwei größere Webseiten-Textprojekte im Zentrum, die ich zu gegebener Zeit unter der neu zu schaffenden Rubrik »Referenzen« kurz vorstellen möchte.


    Damit bin ich auch schon beim Ausblick angelangt. Das zweite Jahr wird nicht minder herausfordernd, da bin ich mir absolut sicher. Viele wichtige Grundsteine sind gelegt und es kann mit Vollgas weitergehen. Mein Fokus wird insbesondere auf der Gestaltung von Webtexten liegen, doch auch den Bereich Übersetzung möchte ich vorantreiben und mich in Wirtschaftsfranzösisch weitergehend qualifizieren.

    Es gibt also wie immer viel zu tun …

    Ich wünsche allen Lesern, Kunden und Geschäftspartnern ein erfolgreiches und vielversprechendes Jahr 2020!

  • Let it flow … Flaniermeile Frankfurter Buchmesse

    Eigentlich erinnert mich vieles auf der Frankfurter Buchmesse an den ansässigen Flughafen: Unglaublich weitläufig, viel Potential, sich zu verirren, und Menschenmengen überall …Und doch übt die Melange aus Bookaholics, Bücherwelten und Buchschaffenden stets aufs Neue ihren unwiderstehlichen Reiz auf mich aus. Dieses Jahr ließ es sich endlich wieder einrichten: Bewaffnet mit Flyern, Visitenkarten und einem ausreichend großen Stoffbeutel mischte ich mich ins Getümmel.

    Guten Morgen von der FBM 2019!

    Auf dem Plan: Eine Reihe beruflich interessanter Verlage ansteuern, bei denen ich unbedingt einmal anklopfen wollte, 2-3 alte Bekanntschaften pflegen und ein paar fancy Impressionen für die Social Media-Kanäle unserer Buchhandlung einfangen. Darüber hinaus hatte ich mir dieses Jahr mal nichts vorgenommen. Und was soll ich sagen: Das waren – von den obligatorischen schmerzenden Füßen einmal abgesehen – die bei weitem stressbefreitesten und trotzdem lohnendsten zwei Tage Messe, die ich als Besucher je erleben durfte. Mit Eindrücken, die lange bleiben werden, und jeder Menge vielversprechenden Begegnungen.


    Was bin ich das letzte Mal durch die Hallen gehetzt, hatte mir Veranstaltungen rausgesucht, die ich unbedingt besuchen wollte, viel zu viele Termine vereinbart, für die ich von einem Ende der Messe zum anderen rennen musste. Bei den großen Lesungen traf ich entweder eine Stunde im Voraus ein oder musste mich im hinteren Drittel halb tottreten lassen, ohne viel von der Show mitzubekommen. Die großartigen Stände zogen an mir vorbei, ohne dass ich sie richtig wahrnehmen konnte, denn ich war ja immer irgendwie bereits wieder auf dem Weg irgendwohin. Gleichzeitig wohnte da dieser Anspruch im Kopf, jede Halle zu besuchen und möglichst jeden Stand einmal gesehen zu haben.

    Wie froh ich bin, es dieses Jahr anders angegangen zu sein …


    Klasse statt Masse, spontan statt Plan. Man sieht (und hört) so viel mehr, wenn man sich zwischendurch entspannt durch die Gänge treiben lässt, großartige Präsentationen mal ausgiebiger betrachtet, Verlage entdeckt, die man noch gar nicht kannte, sich Zeit nimmt für die Gesichter hinter den Kulissen, fürs Stöbern, für spontane Gespräche, fürs Zuhören. Ein überraschender Optimismus war da vielerorts spürbar in der eigentlich gebeutelten und immer wieder totgesagten Branche. Eine der positivsten Erfahrungen dieser Messe.

    Selbst die Promidichte fiel beim aufmerksamen Flanieren höher aus als beim mühsamen Lesungshopping: Kurt Beck spazierte an mir vorbei, Saša Stanišić, der aktuelle Buchpreisträger, schaute sich ebenfalls um, Sascha Lobo und Sebastian Fitzek stellten ihre Bücher vor. Mehr durch Zufall machte ich schließlich am späten Nachmittag ein Päuschen auf einer Bank hinter den Kulissen des Blauen Sofas, wo die Protagonisten des Literarischen Quartetts, Thea Dorn, Volker Weidermann und Christine Westermann, beständig ab- und auftauchten. Manchmal ist man eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

    Den norwegischen Gastpavillon habe ich niemals zu Gesicht bekommen. Machte nix – es gab genügend anderes: Moderne Bücher, antike Bücher, internationale Bücher, verrückte Bücher, Non-Bücher (sic!), Büchermöbel, Buchnerd-Fanservice …

    Bücher und Büchermenschen – das bleibt Herz und Seele dieser Messe. Frankfurt, es war großartig! Ich freue mich schon auf das nächste Mal!