Über den Inhalt des berühmten Kinderbuchklassikers aus der Feder von Lewis Carroll müssen wohl keine weiteren Worte verloren werden: Die Abenteuer der kleinen Alice im Wunderland, die Edamer Katze, der verrückte Hutmacher oder die Herzkönigin sind jedem Literatur- und Fantasyliebhaber ein Begriff. Die große Frage lautet vielmehr: Nach all den Editionen, die seit 1865 auf den Markt gekommen sind – warum sollte man sich nun eine Neuausgabe anschaffen? Ganz einfach: Weil es sich lohnt!
Das Wunderland im Rausch der Farben
Illustratorin Valeria Docampo gelingt es, »ihre« Alice in modernem Gewand zu zeigen, als Mädchen von nebenan, das die Herzen der Kinder (und Erwachsenen!) im Sturm erobern dürfte. Dabei meint »modern« keineswegs, dass Zauber und Magie keinen Platz finden. Ganz im Gegenteil: Die stimmungsgeladenen Bilder leuchten in unvergleichlichen Farben und verbreiten mal romantisch-märchenhaftes Flair, mal jagen sie einem kleine Schauer über den Rücken. Die großformatige Schmuckausgabe mit Leineneinband ist fast schon zu schade fürs Kinderzimmer. Aber gemeinsam anschauen, staunen und träumen verbindet ja schließlich am meisten. 🙂
Fazit: Ungekürztes Lesevergnügen, atemberaubende Illustrationen: Mit ihrer Neuausgabe hat Valeria Docampo dem weltberühmten Klassiker neues Leben eingehaucht. Und die Magie lebt weiter …
Rund ums Buch:
Für den Mixtvision Verlag hat Valeria Docampo bereits weitere Werke und Klassiker der Weltliteratur illustriert. In ihr Portfolio gehören unter anderem »Der kleine Prinz« und »Die große Wörterfabrik«.
Lewis Carroll/Valeria Docampo (Illustr.) * Alice im Wunderland * Mixtvision * 978-3-95854-176-4 * August 2021 * 124 Seiten * Hardcover mit Leinenrücken
Buchhändlerin! Der wohl schönste Beruf der Welt hat mich ein paar Jahre meines Lebens begleitet. Mit allem, was dazugehört.
Nun hat jeder Außenstehende sicherlich ganz bestimmte Vorstellungen von unserem beruflichen Alltag: Kunden beraten, Titel recherchieren und bestellen, kassieren, in die neuesten Bestseller und Geheimtipps reinschmökern 😉 Mehr oder weniger richtig. Doch das ist natürlich noch längst nicht alles. In eine Jobbeschreibung gehörte so manche Fähigkeit, die man nicht unmittelbar mit diesem Beruf in Verbindung bringen würde … Kleine Auswahl gefällig?
»Soll es ein Geschenk werden?«
Kurz vor Weihnachten an der Kasse: Vielleicht kennen Sie diesen Blick, mit dem man Ihnen leise flehend zu signalisieren versucht, man möge doch noch darauf verzichten, sich gleich alle zwanzig Präsente in verschiedene ausgewählte Papiere einschlagen zu lassen? Mittlerweile vollführt die Schlange vor der Theke bereits unzählige Windungen im Raum…
Wenn man eines spätestens im berühmt-berüchtigten Weihnachtsgeschäft lernt, dann ist es:Einpacken, aber fix!Und trotzdem akkurat. Egal was. Bücher sind meistens klein, handlich, easy peasy. Aber ein XXL-Kalender? Ein Globus? Oder die Gugelhupfform, passend zum Backbuch? Wie sehr hadert man in diesen Momenten mit der immer größer werdenden Palette an Zusatzsortimenten im Buchhandel.
Wenn dann endlich alles vorbei ist, steht man daheim vor dem eigenen Geschenkeberg. Und verflucht sein Mitleid mit der Verkäuferin, das einen dazu verleitet hat, die Sachen im Laden NICHT einpacken zu lassen …
Multitasking im Großraumbüro
Der gemeine Buchhändler steht leicht verträumt am Info-PC und wartet gelangweilt nur darauf, dass ihn endlich ein Kunde anspricht? Weit gefehlt. Wahrscheinlich versucht er sich gerade auf eine Umsatzanalyse des letzten Monats zu konzentrieren. Oder plant den Einkauf für seine Abteilung, ein Schaufenster oder die nächste Lesung. Er ruft Kunden an und schreibt E-Mails an Verlage. Oder bastelt an einer neuen Rezension für den Buchhandlungs-Blog …
Anders als in einem klassischen Bürojob stören ihn in seinem Großraumbüro jedoch nicht nur die eigenen Kollegen. Sondern vor allem die Kunden, mit komplizierten Anfragen, Entscheidungsschwierigkeiten oder auch mal ganzen Lebensgeschichten.
Wenn man hier etwas schaffen will, braucht es starke Nerven. Und man muss blitzschnell umschalten können. Bloß nicht den Faden verlieren. Sonst kann man mit den Zahlen gleich wieder von vorne beginnen. Nein, vertrauen Sie mir: Der Buchhändler ist IMMER beschäftigt …
Tetris für Fortgeschrittene
Soooo viele Bücher … aber so wenig Platz. Ja, das Problem kennt nicht nur der private Sammler von seinen heimischen Regalen. Bestellt ist grundsätzlich lieber zu viel Ware als zu wenig. Und die muss irgendwo untergebracht werden. Das darf dann natürlich nicht aussehen, als hätte jemand einfach den Mount Everest aufgeschüttet. Ästhetik spielt in der Verkaufspsychologie ja bekanntlich eine entscheidende Rolle.
Es kommt aber nicht nur darauf an, möglichst hübsche Gesamtkunstwerke auf den Tischen zu stapeln. Die nächste Herausforderung: Im Regal die passenden Lücken schaffen, denn von jedem Titel muss mindestens (!) ein Exemplar da rein … Da hilft oft nur gezielt umsortieren, unter Berücksichtigung aller möglichen (und unmöglichen) Präsentationsflächen im gesamten Haus. Ein echter Buchhändler denkt also multidimensional.
Bei uns daheim gibt es vor jeder Reise diesen einen Running Gag, wenn mal wieder jemand ratlos vor dem – angeblich – viel zu kleinen Kofferraum steht. »Lassen Sie mich durch«, sage ich dann immer zu meinem Mann. »Ich mach‘ das schon. Ich bin schließlich Buchhändlerin …«
Viele Bücher wiegen schwer …
Es gibt da diesen Spruch: Buchhändler*in sei »der intellektuellste unter den Ausbildungsberufen.«« Nach zwei Jahren Dienst in einem dreistöckigen Warentempel finde ich diese Aussage ziemlich putzig. So manch einer denkt ja, der Buchhändler führe vor allem tiefsinnige Gespräche über kontroverse Titel und ließe hier und da mal zärtlich die Hand über einen Buchrücken fahren. Nicht, dass das komplett falsch wäre … Doch abseits davon kann es vor allem ein Knochenjob sein.
Wer bereits morgens im Keller hunderte von Kisten für das gesamte Haus zu sichten und verteilen hat, bekommt eine Ahnung, wovon ich rede. Bücherstapel können ganz schön schwer sein … Und Tische, die voll damit sind, auch … Der Bizeps muss also stimmen…
In halbwegs großen Häusern könnte man zudem mit Kilometergeld zum Millionär werden. Tagtäglich begleitet man die verunsicherten Kunden bis in die entlegensten Winkel, um ihnen, zuvorkommend wie man ist, die langwierige Suche nach dem Buch zu erleichtern. Nimmt man zu all dem noch den Faktor »Geschwindigkeit« hinzu, merkt man schnell: Dieser Beruf ist nix für Weicheier …
Expertenmine bei völliger Ahnungslosigkeit
Jetzt muss manch ein Kunde ganz stark sein: Nein, ein Buchhändler hat NICHT jedes Buch aus der Abteilung gelesen. Wann auch? Da davon aber so häufig mit größter Selbstverständlichkeit ausgegangen wird, ist man gelegentlich versucht, dem einfach nicht mehr zu widersprechen. Der Frage »Haben Sie das gelesen?« schließt sich in der Regel nahtlos ein »Ist das gut?« an (ohne, dass man die Antwort auf die erste Frage abgewartet hätte). Und der erfahrene Händler nickt weise – obwohl er bislang höchstens mal den Klappentext gelesen hat.
Im Idealfall hat er natürlich eine positive Rezension gelesen, gute Rückmeldung von Kollegen oder anderen Kunden dazu erhalten oder kennt andere Bücher vom Autor oder aus der Reihe des Verlages. Ansonsten ist es eben einfach »eins der besten Bücher, die man in letzter Zeit gelesen hat« (Belletristik), »hat einen die Nacht wachgehalten« (Thriller), »enthält genau die Infos, die man wirklich braucht« (Ratgeber). Etc. etc.
Man darf sich wohl vor Augen halten: Auch wenn man es selbst gelesen oder genutzt und für gut befunden hätte, bedeutet das noch lange nicht, dass der Kunde das hinterher genauso sehen würde …. Ausgenommen natürlich die Stammkunden, deren Vorlieben man irgendwann ungefähr einschätzen kann. Die ganze Wahrheit ist: Manchmal braucht es in diesem Beruf eben einfach Mut zur Lücke und ein gutes Gespür dafür, was das Gegenüber sucht bzw. hören möchte. Für mich eine der größten Herausforderungen in diesem Job.
Zu guter Letzt …
Eine Bitte noch zum Schluss: Man möge meinen Text an vielen Stellen mit einem Augenzwinkern deuten. Humor ist in diesem Beruf nämlich immer gefragt. Und eine gute Portion Entspanntheit. 😊
Strafverteidiger Björn Diemel hat zwei Probleme: Zu wenig Zeit für seine kleine Tochter Emily. Und einen Klienten, der als brutaler Kopf einer Verbrecherorganisation eindeutig zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Auch um die Ehe steht es aus diesen Gründen nicht zum Besten. Seine Frau Katharina zwingt ihn schließlich zu einem Achtsamkeitsseminar. Zunächst etwas widerwillig lässt sich Björn in die Kunst der Entschleunigung und der Selbstliebe einweihen. Als sein Klient schließlich untertauchen muss und ihm das Wochenende mit seiner Tochter am See zu vermiesen droht, hält sich Diemel akribisch an all die Grundsätze, die er mittlerweile als Balsam für die Seele zu schätzen gelernt hat …
Man muss Prioritäten setzen …
Björn zieht das Thema Selbstliebe mit aller Konsequenz durch. Erst der Ausflug, dann die Arbeit … Für Dragan, den Verbrecherboss, der als »Arbeit« im Kofferraum mit an den See gefahren ist, hat das fatale Folgen. Es folgen turbulente Zeiten für Björn, der nach dem unfreiwilligen Ableben seines Mandanten naturgemäß vor einem Haufen neuer Probleme steht. Aber wozu gibt es glücklicherweise den Ratgeber seine Coaches Jochen Breitner, der stets einen Weg zur Lösung aufzeigt?! Leider gelingt das immer nur teilweise, da sich Björn mit jedem achtsamen »Befreiungsschlag« tiefer ins organisierte Verbrechen verstrickt.
Mit Achtsamkeit soll es sich leichter leben …
Herrlich, wie Björn versucht, den Spieß umzudrehen und die Kontrolle über sein Leben zurückzuerlangen. Moral wird hier schnell zu einer Frage der Perspektive. Schließlich gönnt man Björn sein Streben nach dem Seelenfrieden. Und kann nur schmunzeln über die Hilfestellung, die er dabei aus seinem Training zieht, und die Konsequenz, mit der er sein privates Glück nach allen Regeln der Achtsamkeit verfolgt. So ist »Achtsam morden« nicht nur mordsspannend, sondern in erster Linie zum Totlachen. Auch wenn man an mancher Stelle bereit sein muss, über Logiklücken großzügig hinwegzusehen (Stichwort Daumenfund). Dem Vergnügen schadet das nicht.
Fazit: Kurzweilige Crime Time, mit viel Blut und noch mehr Ironie.
Rund ums Buch:
»Achtsam morden« war ein grandioser Erfolg auf den Bestsellerlisten. Mittlerweile gibt es zwei Fortsetzungen: »Das Kind in mir will achtsam morden« (Mai 2020) und »Achtsam morden am Rande der Welt« (April 2021). Sowohl mit der Materie, als auch mit allem, was dem Publikum Freude bereitet, kennt sich Karsten Dusse hervorragend aus: Er ist seit vielen Jahren Rechtsanwalt und Fernsehautor.
In drei Worten: 100 unkonventionelle Erziehungshacks
Erziehung kann Schwerstarbeit sein. Und wenn nichts mehr hilft, dann greift wohl jedes Elternpaar ab und an gerne in die Trickkiste. Die mit der Aufschrift: »Fiese Tricks und Notlügen. Bitte sparsam dosieren.« Also: Warum nicht einfach dem mäkeligen Kind den ungeliebten Reis als »Mini-Nudeln« verkaufen? (harmlos) Oder den überzeugten illegalen Sprayer eine Kostprobe seiner eigenen Medizin schlucken lassen, was die heißgeliebte Vespa involviert? (schon drastischer …) Dieses Buch versammelt 100 einfallsreiche Aktionen von Eltern, die tatsächlich zum gewünschten Erfolg führten. Mehr oder weniger langanhaltend …
Don’t try this at home – oder doch?
Wir alle wissen es: Lügen haben kurze Beine. Aber manchmal ist die Verzweiflung einfach größer. Ob man sich eine Scheibe abschneidet von dem, was hier vorgetragen wird, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Fantasie ist ein mächtiges Werkzeug, um Kinder nachhaltig zu beeindrucken. Man sollte es bloß nicht zu weit treiben. Denn da ist ja noch die Sache mit dem Vertrauen … Natürlich werden alle Geschichten ausnahmslos mit einem riesengroßen Augenzwinkern serviert. Die Tricks sind moralisch garantiert nicht einwandfrei. Aber immerhin eine herrlich amüsante Lektüre!
Fazit: Den einen oder anderen harmlosen Kniff darf man sich ruhig abgucken. Ansonsten staunt und lacht man einfach über die aberwitzigen Einfälle gestresster Erziehungsberechtigter für ihre großen und kleinen Nervensägen. Die perfekte Geschenkidee für alle Eltern.
Rund ums Buch:
Der große Erfolg des 2015 zuerst erschienenen Bandes hat Nachfolger produziert: Die Fortsetzung »Ab ins Bett, sonst stirbt ein Einhorn!« (2018) und »Schokolade ist, wenn Braunbären schwitzen« (2019), diesmal mit Erziehungstricks aus aller Welt.
Johannes Hayers/Felix Achterwinter * Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn * Rowohlt Verlag * 978-3-499-62872-6 *Januar 2015 * 256 Seiten * Taschenbuch
Meistens berichte ich im Textatelier über positive Erfahrungen mit Literatur. Neulich allerdings hat mich ein Roman aus meinem Lesestapel wirklich zur Verzweiflung getrieben. Gar nicht mal so sehr aus stilistischen Gründen, sondern auf inhaltlicher Ebene. Ein guter Moment, um über den Wert und Nutzen eines aufmerksamen Lektorats zu sprechen.
Was genau umfasst das Lektorat eigentlich?
Lektorat ist viel mehr als nur das Ausmerzen von Schreibfehlern. Das Lektorat verbessert, wo nötig, den Stil. Hier kümmert man sich darüber hinaus auch um die Inhalte: Klingt alles logisch und nachvollziehbar? Ist der Text, so wie er ist, gut aufgebaut? Passt alles von Anfang bis Ende zusammen und ergibt ein stimmiges Bild? Sind die Fakten korrekt und die Handlung plausibel?
Nicht immer fällt dem Verfasser auf, dass ein Charakter vor wenigen Seiten noch einen Rock und keine Hose getragen hat. Oder, dass er in einem Moment mit voller Wucht gegen das Schienbein getreten wird und wenig später einen verstauchten Knöchel zu beklagen hat…
Von kleinen Ungereimtheiten und großen Logiklöchern
Im Lektorat braucht es also mehr als nur ein Auge für Rechtschreibfehler. Man benötigt gewissermaßen einen sechsten Sinn für Unstimmigkeiten. Wenn dann bereits am Folgetag mit einer „zermalmten“ und durchlöcherten Schulter schwere Kisten geschleppt werden, sollte das angemerkt und korrigiert werden. Wenn nach wenigen Tagen eine Blitzschwangerschaft im Raum steht oder der Person, die man für tot gehalten hat, erst „Ein [sic!] Tag später“ die unmittelbar auf der Zunge liegenden Fragen gestellt werden, dann sollte ein guter Lektor hellhörig werden.
Der Lesererwartung gerecht werden
Ein Buch, das sich nicht für ein Genre entscheiden kann, ist anstrengend zu lesen und bringt Verwirrung mit sich. Das Gleiche gilt, wenn Handlungsfäden nur halbherzig zum Ende gebracht werden oder die Charaktere widersprüchlich agieren. Vieles kann da natürlich mit künstlerischer Freiheit erklärt werden, man riskiert aber auch jede Menge Verärgerung beim ratlosen Leser.
Wenn dann noch Titel, Cover und der Klappentext bestimmte Erwartungen wecken und der vermeintlich romantische Liebesroman plötzlich noch zwischen harter Action, Esoterik, Drogen, Mord, Psychopathen, Terror und zerstörten Existenzen irrlichtert, dann ist das zumindest irritierend.
Lektoren als Allrounder
Innerhalb der Verlage sind Lektoren daher heutzutage oft für den gesamten Prozess rund ums Buch mit verantwortlich. Von der Programmplanung, dem Begleiten des Autors während der Schreibphase bis hin zu Dingen wie Klappentext und Covergestaltung sorgen sie mit für ein stimmiges und begeisterndes Leseerlebnis und ein Buch, das gezielt sein Publikum findet.
Es lohnt sich also, einen Lektoren zu Rate zu ziehen, der den Überblick nicht verliert. Er oder sie begleiten das Buchprojekt von Anfang bis Ende mit ihrer Expertise und betrachten es dabei auch durch die Brille des zukünftigen Lesers.
»Mami« heißt eigentlich Ellen. Sie ist 39 Jahre alt und hat zwei Hauptprobleme im Leben: Peter und Jane, ihre beiden sechs- und achtjährigen Kinder …. Und schon die selbstironische Namensgebung deutet das an, was viele Mütter kennen: Ab der Geburt wird man gerne nur noch als »Mami« wahrgenommen.
Eigentlich führt Ellen ein klassisches Durchschnittsleben, mit Familie, Hund, Teilzeitjob … Doch »Mami braucht ‘nen Drink« beschreibt wunderbar pointiert den alltäglichen Wahnsinn, den diese Konstellation mit sich bringt. Und den fast alle beschönigen oder gekonnt weglächeln. Die Fassaden der anderen Mütter sind eben meistens zu perfekt.
Schonungslos ehrlich – der Mami-Alltag
Viel passiert eigentlich nicht: »Mami« nimmt sich immer wieder einiges vor, scheitert jedoch in der Regel kläglich. Sie kämpft sich Woche für Woche durch, versucht, Kinder, Haushalt, Partner und Beruf unter einen Hut zu bringen – und schaut zwischendurch viel zu tief ins Glas. Neuen Schwung in ihr Leben bringen neue Bekannte beiderlei Geschlechts und eine App, die zum unerwarteten Erfolg avanciert.
Gill Sims wählt die Form von Tagebucheinträgen (wann hat Ellen eigentlich Zeit, diese Einträge zu verfassen???). Daher kann man das Werk, ganz mamigerecht, häppchenweise konsumieren. Eine leichte Lektüre. Zum Schmunzeln reicht es aber überdurchschnittlich häufig. Und zu den »Jaaa, GENAU SO isses doch!«- Momenten. Wenn man zur Zielgruppe gehört.
Kampf dem Optimierungswahn
Viele Mütter dürften sich hier wiedererkennen. Und es sei verraten: Alkohol hilft bei Alltagssorgen nur bedingt weiter. 😉 Der Schlüssel – das erkennt auch Ellen irgendwann – liegt wohl darin, die Ansprüche an sich selbst herunterzuschrauben und sich klarzumachen: Man ist nicht alleine. Den meisten geht es ganz genauso. Sie würden es nur niemals zugeben. Und so ist die Protagonistin meilenweit davon entfernt, perfekt zu sein. Das tröstet ein wenig.
Fazit: »Mami braucht ‘nen Drink« spricht der geplagten Mutter direkt aus der Seele. Schreiend komisch, zwischendurch nachdenklich, oft auch bewusst überzogen. Wenn zuhause mal wieder alles drunter und drüber geht: Klotür abschließen, Buch aufschlagen … und richtig tief durchatmen! 😉
Rund ums Buch:
»Mami braucht ‘nen Drink« war zunächst ein riesengroßer Hit in Großbritannien, bevor die Welle nach Deutschland überschwappte. Die Autorin lebt in Schottland und weiß, wovon sie spricht: Sie hat nämlich tatsächlich zwei Kinder … Wer noch nicht genug bekommen kann – es existieren mittlerweile zwei Fortsetzungen: »Mami muss mal raus« (März 2019) und »Mami kann auch anders« (April 2020).
Ein wenig einfallslos ist die Überschrift heute schon – der Schlafmangel lässt grüßen. 😉
2021 war, trotz der immer noch wütenden Pandemie, ein Knallerjahr. Es gab nur, zu meinem großen Bedauern, keine Knaller am Ende. 😉
Die Architexterin ganz privat
Dieses Jahr stand vieles im Zeichen der Familie. Schließlich gab es bei uns noch einmal Zuwachs im Herbst. Ein echtes Goldstück. 😊 Währenddessen hat die Große ihre Einschulung gefeiert.
Tief bewegt hat mich in diesem Jahr die Flutkatastrophe an der Ahr. Ahrweiler war lange mein Lebensmittelpunkt, ich bin dort zur Schule gegangen, habe einen großen Teil meiner Freizeit in der Stadt verbracht. Leider hatte ich aufgrund der Umstände noch nicht die Gelegenheit, vor Ort zu helfen. Ich hoffe, das lässt sich nachholen.
Aus dem Arbeitsleben
Im Frühjahr bin ich auf die Architexterin.de- Domain umgestiegen. Und habe mir mit WordPress eine eigene Seite zusammengebastelt. Ganz zufrieden bin ich noch nicht mit allem, aber mal schauen, was das neue Jahr in dieser Hinsicht alles bringt …
Unser loses Spezialisten-Netzwerk hat sich im Sommer entschieden, einen gemeinsamen Auftritt zu wagen: Die Idee zu „Handwerk & Co.“war geboren! Handwerksbetriebe sind bei uns genau richtig, wenn sie Unterstützung im Marketingbereich benötigen. Mit gebündelten Kräften können wir ein großes Leistungsspektrum anbieten: Von der neuen Webseite über Social Media bis hin zur Eventorganisation. Unsere gemeinsame Webseite ist noch in der Mache, soll aber im Laufe des Jahres vorzeigbar werden.
Das Team von Handwerk & Co. wartet auf eure Aufträge!
Neues von der Projektfront
Tatsächlich ging es hier 2021 etwas ruhiger zu. Für das kommende Jahr winkt allerdings bereits das eine oder andere Webseitenprojekt am Horizont. Für die neue – und in der Karlsruher Umgebung einzigartige – Betontankstelle von erhardt Garten- und Landschaftsbau durften wir im Frühjahr einen Webauftritt gestalten, der sich definitiv wieder sehen lassen kann.
Betontankstelle: Da rühr‘ ich nix an! 😉
Back to the roots
Als gelernte Buchhändlerin befasse ich mich natürlich auch in meinem Job als Texterin gerne mit dem Medium Buch. Daher freut es mich ganz besonders, dass ich seit letztem Sommer leserfreundliche SEO-Texte für die Medialike-Agentur schreiben darf. In die Materie rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung möchte ich im kommenden Jahr noch tiefer einsteigen.
Ein besonderes Bonbon für zwischendurch auf meinem Schreibtisch sind immer wieder die Korrekturaufträge vom Mixtvision-Verlag, der ganz besonders schöne und originelle Kinderbücher auf den Markt bringt.
Erscheint im März!
Das neue Jahr startet bereits mit jeder Menge Herausforderungen, beruflich wie auch privat. Ich bin jetzt schon wieder mittendrin. 😊 In diesem Sinne: Ein glückliches und gesundes Jahr 2022 an alle Mitleser, Mitleser:innen und Mitlesenden …
Linus, ein unauffälliger und beruflich erfolgloser Medizintechniker, entwickelt eine App, die den Alltag einer ganzen Gesellschaft nachhaltig verändern könnte: Das Ting. Die Anwendung sammelt unter anderem körperliche Daten und leitet daraus Handlungsempfehlungen für den Benutzer ab. Sein betrügerischer alter Freund Adam überzeugt ihn, das Ting in einem Start-up weiterzuentwickeln um es ganz groß rauszubringen. Mit dabei sind die geniale, aber menschenscheue Hackerin Niu und der um sein Erbe als Firmennachfolger geprellte Unternehmersohn Kasper. Alle vier sind mit Feuereifer dabei und die Fortschritte können sich sehen lassen. Dann fordert Adam zu Testzwecken den größtmöglichen persönlichen Einsatz: Sie alle sollen den Empfehlungen der App in ihrem Alltagsleben folgen – ohne jede Einschränkung …
Die zugrundeliegende Idee von »Das Ting« hatte mich sofort angesprochen. Am Ende blieb ich zwiegespalten zurück. Dziuk macht ein großes Fass auf, in das er den Leser selbst hineingreifen lässt, um ihn dann allein vor den hochbrisanten Inhalten sitzen zu lassen. Als Leserin bin ich mit der Erwartung an dieses Fass herangetreten, dass die Dinge außer Kontrolle geraten und die böse böse Maschine (bzw. App) am Ende den Menschen regiert. Doch ganz so einfach macht es einem Dziuk nicht. Nach dem Lesen bleiben viele Fragen und Unsicherheiten. Wo hatte das Ting seine Finger im Spiel? Wo nicht? Natürlich regt das zum Nachdenken an, hat mich jedoch auch ein wenig unbefriedigt zurückgelassen.
Besonders mit den Charakteren musste ich hadern. Richtig sympathisch ist mir niemand geworden, was an sich noch kein Problem darstellt. Seltsam fand ich es jedoch, wie naiv die eigentlich intelligenten Teammitglieder gegenüber der Datenkrake sind und wie sie hier freiwillig die Kontrolle abgeben. Eine Weiterentwicklung implementiert die Empfehlungen des Ting direkt im Gehirn der Nutzer und sorgt dafür, dass es teilweise unmöglich wird zu unterscheiden, was eigener Gedanke und was Empfehlung des Ting ist … Diese Art von Blauäugigkeit erschien mir etwas zu dick aufgetragen.
Auch stellt sich, bis auf Kasper, keiner der Protagonisten kritische Fragen zur eigenen Erfindung: Ist es eigentlich erstrebenswert, seine Selbstbestimmtheit an einen Algorithmus abzutreten? Sollten Entscheidungen wirklich nur aufgrund rationaler Datenerhebung getroffen werden oder ist das Bauchgefühl nicht doch wichtiger, als wir denken? Wie können wir auf einen Algorithmus vertrauen, der letzten Endes von irrationalen Menschen entwickelt und beeinflusst wird und wurde? Und welche weitreichenden Konsequenzen zieht das alles nach sich für die Art und Weise wie wir leben und miteinander umgehen? (Selbstoptimierungswahn, Verlernen des eigenständigen Denkens und Fühlens …) Mit diesen Fragen wird der Leser weitestgehend alleingelassen. Die Protagonisten reflektieren kaum. Sie alle erscheinen mehr oder minder getrieben von persönlichem Ehrgeiz, streben nach Geld, Ruhm, Anerkennung oder Selbstverwirklichung. Sie glauben an das Ting, ignorieren Warnungen und blenden Zweifel aus. Nicht nur einmal wirken sie wie Anhänger einer Sekte. Als Arbeitsplatz beziehen sie sogar eine ehemalige Kirche.
»Linus sagt sich, dass es niemals so weit kommen wird. Er wird sein Tool immer weiter optimieren, bis es nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben vieler anderer Menschen verbessert. Wenn er alles gibt, sich aufopfert, dann wird der Erfolg kommen.« (S. 180)
Die Kritik von Dziuk blitzt also in weiten Teilen eher subtil zwischen den Zeilen hervor. Meistens legt er sie dem eher skeptisch eingestellten Kasper in den Mund, der jedoch niemals ernsthaft in das Geschehen eingreift.
»›Weißt du, auch wenn ich mir einen gelegentlichen Kommentar nicht verkneifen kann, eigentlich beobachte ich die Situation mit Gleichmut […]‹« (S. 226)
Immerhin nimmt das blinde Vertrauen in die eigene Technologie für einen der Protagonisten ein höchst symbolträchtiges Ende. Aktuell ist die Thematik in jedem Fall: Dass wir die Kontrolle über uns, unseren Alltag und unsere Daten in zweifelhafte Hände legen und uns das Denken immer mehr abgenommen wird, das ist ja bereits Teil unserer Realität.
Das zweite große Thema des Romans wird in meinen Augen gelungener angepackt: Viele der Figuren scheitern an den Vorstellungen und überzogenen Anforderungen der modernen Unternehmenswelt, die uns den stets glücklich in seiner Tätigkeit aufgehenden Mitarbeiter als Idealvorstellung präsentiert. In Wahrheit verbergen sich hinter diesem gerne propagierten Bild Ausbeutung und soziale Kälte. Exemplarisch hierfür steht in »Das Ting« zum einen das Großunternehmen »Strindberg Consulting« von Kaspers Vater Gustaf. Doch auch das eigens gegründete Ting-Start-up als vermeintlicher Gegenentwurf steht dem Großkonzern in Sachen Ausbeutung (hier eher in Form der Selbstausbeutung) und schöner Schein in nichts nach. Auch wenn die Schilderungen an mancher Stelle ziemlich überzogen wirken, so trifft Dziuk hier genau den Nerv der Zeit – und einen wunden Punkt.
»Sonja ist die Erste gewesen und hat mittlerweile die Stelle als seine Assistentin inne. Adam hat sie mehrmals nachts um zwei angerufen, um eine anstehende Social-Media-Kampagne zu besprechen. Es entwickelte sich nicht nur ein konstruktives Gespräch, sie bot sogar an, sich sofort mit ihm im Büro zu treffen.« (S. 227)
Fazit: Vieles steckt drin, doch einiges wird nur angedeutet. Das Thema »Künstliche Intelligenz« wirft eine ganze Reihe großer Fragen auf, die der Leser weitestgehend selbst stellen und reflektieren muss. Ein faszinierendes Gedankenexperiment, das ruhig einen Schritt weiter hätte gehen können.
Rund ums Buch:
»Das Ting« ist Artur Dziuks erster Roman. Erschienen ist er im jungen DTV-Imprint »bold« (»mutig«, »kühn«). Seit dem Frühjahr 2019 verlegt DTV hier Literatur, die sich insbesondere an die Generation der Digital Natives richten soll.
Artur Dziuk * Das Ting * bold * 978-3-423-23006-3 * September 2019 * 464 Seiten * Hardcover * 18,00 Euro
In vier Worten: Herrlich überzeichnet - abgrundtief böse
Karriereknick, Eheprobleme, Übergewicht … Die Gründe, die neun einander völlig Fremde zu einem zehntägigen »Cleansing« im abgelegenen Wellness-Resort mit dem klingenden Namen »Tranquillum House« zusammenführen, sind so unterschiedlich wie die Charaktere selbst. Die meisten erhoffen sich eine im besten Falle erhellende Verschnaufpause von ihren kleinen und großen Sorgen. Doch schnell stellt sich heraus, dass sie sich hier nicht auf einem harmlosen Wellnesstrip befinden und die markigen Sprüche vom »neuen Ich« und dem »revolutionären therapeutischen Ansatz« keine leeren Werbebotschaften bleiben sollen. Denn Resortleiterin Masha, eine ehemalige Karrierefrau, brennt voll und ganz für ihre Mission. Und sie macht keine halben Sachen …
Gesunde Lebensweise ist eine DER Religionen unserer modernen Zeit. Genau dieses Thema nimmt Liane Moriarty hier gnadenlos auseinander, mit abgründigem, teilweise fast schwarzem Humor und aus stetig wechselnder Perspektive aller neun Gäste und ihrer drei Betreuer. So harmlos alles anfängt, so gut gelingt es der Autorin, von Anfang an beim Leser für ein unbehagliches Gefühl in der Nackengegend zu sorgen und böse Vorahnungen auf das Kommende zu erwecken.
»›Niemand reist früher ab‹, antwortete Yao seelenruhig. ›Nun ja, aber man darf. Wenn man möchte.‹ ›Niemand reist früher ab‹, wiederholte Yao. ›Das kommt einfach nicht vor. Niemand möchte überhaupt wieder nach Hause! Sie sind auf dem Weg zu einer wahrhaft transformativen Erfahrung, Frances.‹« (S. 65)
Zwischendurch verzettelt sich Moriarty ein wenig und nicht alle Charaktere kommen in ausgewogenem Verhältnis zu Wort (z. B. Lars). Die Charaktere, die viel Raum erhalten, muss man jedoch einfach ins Herz schließen, allen voran die Schriftstellerin Frances Welty. Sie hinterfragt das ganze Wellness-Gefasel mit einer imaginären spitzen Feder und einer Menge Sarkasmus im Blut. Dabei schwebt sie ein wenig über den Dingen, wird aber im Verlauf der Handlung ebenfalls in den Strudel der Ereignisse hineingezogen.
»Zu sechst stiegen sie in achtsamer, die Füße vom Ballen zur Fußspitze abrollender Slow Motion die Titanic-Treppe hinunter, und Frances versuchte, nicht daran zu denken, wie absurd das alles war. Wenn sie jetzt lachte, würde sie einen Lachkrampf bekommen. Sie fühlte sich bereits ein wenig schwummerig vor Hunger. Es war Stunden her, dass sie die KitKat-Verpackung abgeleckt hatte.« (S. 128)
Neben dem immer kurioseren Verlauf des Cleansings, das langsam aber sicher in eine Katastrophe abdriftet, sorgen die schrittweise enthüllten Lebensgeschichten und Geheimnisse der Gäste für das nötige Salz in der (Gemüse-)Suppe. So mancher Charakter sorgt noch für Überraschungen und nicht alle sind empfänglich für Mashas Methoden. Der Twist am Ende war für mich nicht vorhersehbar und ist szenisch hervorragend umgesetzt. Großartig, der Moment, in dem Masha ihre ganz eigene »Transformation« durchlebt …
Fazit: So herrlich böse! Pointierte Abrechnung mit der Wellnessindustrie und Achtsamkeitsbewegung, die hier alles andere als entspannt auftritt. Masha als fanatische Wölfin im Bademantel gegen den Rest der Welt.
Rund ums Buch:
Autorin Liane Moriarty verdankt ihren größten Erfolg der Verfilmung ihres Werks »Big little lies« als HBO-Serie. Auch die Filmrechte an »Neun Fremde« wurden bereits von einer prominenten Produzentin erworben: Nicole Kidman. Man darf also gespannt sein, wie die Geschichte auf der großen Leinwand zur Geltung kommen wird, zumal Kidman offenbar selbst in die Rolle von Resortleiterin Masha schlüpfen wird …
Von links nach rechts: Alexander Hammer, Sabrina Selzer, Gloria Schmid und Petra Jörger
Zusammen ist man weniger alleine …
Unser buntes Netzwerk aus insgesamt vier freiberuflichen Spezialisten besteht bereits länger. Und hat sich bei diversen Aufträgen bewährt. Nun wagen wir den nächsten Schritt: Unter dem Label »Handwerk & Co. Das Gewerk für Dein Marketing« kooperieren wir noch enger und möchten explizit Marketingmaßnahmen für Handwerksbetriebe anbieten.
Die Idee hinter Handwerk & Co.
Bilder, Grafik, Text, Web, technische Umsetzung, Organisation … Marketing hat viele Seiten und eine Person kann unmöglich alles alleine stemmen. Das hat dazu geführt, dass wir schon früher diverse Aufträge in wechselnder Konstellation zusammen angegangen sind. Warum das also nicht auch nach Außen hin kommunizieren, über ein gemeinsames Label und eigenes Logo?
Grundsätzlich verfolgen wir auch weiterhin unsere individuellen Projekte und arbeiten unabhängig, doch fürs Handwerk machen wir uns gemeinsam stark! Buchen kann man jeden von uns, sowohl für Einzelaufträge als auch im Team bei größeren Geschichten. Agenturschnösel, die mit Marketingsprech um sich werfen, gibt’s bei uns nicht. Wir zwingen auch keine teuren Paketlösungen auf. Jeder bekommt bei uns nur das, was er bestellt hat und was er braucht.
Logodesign: Petra Jörger
Wir verstehen unser Handwerk
Unsere Bandbreite wächst mit der engeren Zusammenarbeit. Und gerade im Handwerk sind zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Das verlangt nach kreativen Lösungen, die nicht von der Stange kommen.
Fachkräftemangel ist weit verbreitet und Azubis sind schwer zu bekommen. Wir zeigen die ganze Vielfalt, die sich hinter den Berufsbildern verbirgt, entfachen Begeisterung beim Nachwuchs und geben die richtigen Werkzeuge an die Hand, damit Arbeitgeber ihre Attraktivität nach Außen tragen können.
Selbst wenn bei vielen Betrieben die Auftragsbücher überquellen: Nischenthemen können perfekt genutzt werden, um sich von der Konkurrenz abzuheben und auch für die Zukunft bestens gerüstet zu sein. Sich als Spezialist profilieren zu können lohnt sich in aller Regel.
Irgendwas ist immer! Auch wenn der Betrieb keine drei Social-Media-Kanäle oder wöchentliche Newsletter braucht: Als Marketing-Gewerk sind wir bei jeder Aufgabe zur Stelle. Logo oder Visitenkarte? Professionelle Fotos? Stellenanzeigen mit Pep? Wir legen uns auch für kleinere Aufträge richtig ins Zeug!
We are werking for you …
Zum Abschluss darf eine kurze Vorstellungsrunde nicht fehlen. Damit ihr wisst, mit wem ihr es bei Handwerk & Co. zu tun habt!